Gemeindebrief – Juni und Juli 2026

Liebe Geschwister und Freunde der Gemeinde Gottes Lauchringen, in einer Zeit, die von Unruhe, Unsicherheit und ständigen Veränderungen geprägt ist, tut es gut, sich neu auf die kostbaren Wahrheiten des Wortes Gottes auszurichten. Eine davon finden wir in 1. Korinther 6,19: „Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist?“

1. Schon immer war es Gottes Wunsch, Gemeinschaft mit den Menschen zuhaben. Im AT wohnte seine Gegenwart im Tempel. Durch das Erlösungswerk Jesu Christi ist jedoch etwas noch Größeres geschehen: Gott wohnt heute durch seinen Heiligen Geist in den Herzen der Gläubigen.

Was für eine wunderbare Zusage! Wir sind nicht allein unterwegs. Gott ist nicht nur über uns oder an unserer Seite – er lebt in uns. Christus in Dir – die Hoffnung der Herrlichkeit! Nicht: nur Christus für euch (Rechtfertigung),sondern Christus in euch (das Innewohnen des Heilige Geistes). Gal 2,20 Christus lebt in mir. „Ich lebe, aber nicht mehr ich selbst, sondern Christus lebt in mir….“ „Christus in euch“ bedeutet: Neuschöpfung, tägliche Lebens- und Liebesgemeinschaft mit dem auferstandenen Herrn.

2. Wenn wir im Bewusstsein leben, dass wir Tempel des Heiligen Geistessind, prägt das unser Leben. Gott lädt uns ein, ihm Raum zu geben und uns immer wieder von ihm verändern zu lassen. Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern um ein offenes Herz und die Bereitschaft, ihm zu vertrauen.

3. Doch Gottes Wirken gilt nicht nur dem Einzelnen. Auch als Gemeinde sind wir ein Tempel Gottes. Die Gemeinde ist ein Ort, an dem Menschen Gott erleben, Ermutigung finden, Hoffnung schöpfen und im Glauben wachsen.

Lasst uns deshalb in den kommenden Wochen gemeinsam dafür beten, dass die Gegenwart und das Wirken des Heiligen Geistes in unseren Gottesdiensten und in unserem persönlichen Leben neu erfahrbar werden. Erwarten wir Großes von unserem Herrn, denn er ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Möge Gott unsere Herzen stärken, unseren Glauben vertiefen und uns als Gemeinde ein Ort sein lassen, an dem noch viele seine Gegenwart erleben.

„Der HERR segne dich und behüte dich; der HERR lasse sein Angesichtleuchten über dir und sei dir gnädig; der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“

Euer Bruder im Herrn Christian Krumbacher