„Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten.“ (Matt.2,2)

Woher wussten die Weisen aus dem Morgenland von diesem Stern eines Königs Israels? Sie wussten es aus der jahrhundertelang (ca. 1300 vor Christi Geburt) überlieferten Weissagung des großen Magiers Bileam, der allerdings auch als ein „Hörer göttlicher Rede“ galt. Israel war gerade aus Ägypten ausgezogen. Bileam war seinerzeit vom Moabiterkönig Balak gedungen worden, Israel zu verfluchen Doch jedes Mal drehte Gott Bileam das Wort im Munde um, und heraus kamen Segensworte. Beim vierten Versuch schließlich, nach dem Bileam sich vor dem Allmächtigen niederkniete, kam der Geist Gottes auf ihn und er weissagte zum Wohle des Volkes Gottes:
„Ich sehe ihn, aber nicht jetzt; ich schaue ihn, aber nicht von nahe. Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen und ein Zepter aus Israel aufkommen …“ (4.Mose 24)
Bis heute wird diskutiert, wie der „Stern zu Bethlehem“ als solcher zustande kam. Der berühmte Halleysche Komet taucht alle 76 Jahre auf. Er wäre allerdings 12 vor Christi Geburt erschienen. Er kann es also nicht gewesen sein. Johannes Kepler mutmaßt im Jahre 1603 eine Planetenstellung von Jupiter und Saturn, die es 7 v.Chr. gegeben haben musste. Das käme der Sache schon näher.Bei allem Respekt vor den Entdeckungen der Astronomen und den Deutungen der Astrologen hat Gott es wohl ziemlich übernatürlich gemacht: für die Geburt des Messias setzte er einen neuen Stern in die Atmosphäre unter dem irdischen Himmel! Denn beachte, wie dieser Stern sich für die Weisen bewegt und sie führt:„Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen hin, bis dass er kam und stand oben über, da wo das Kindlein war. Und da sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, …“ (Matt.29-11)

Euch allen ein gesegnetes Jahr 2026.
Klaus und Ruth Schonhardt

