Leitgedanken April 2026

Bei allen Lebenden ist, was man wünscht: Hoffnung; denn ein lebendiger Hund ist besser als ein toter Löwe. Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden; die Toten aber wissen nichts …“  (Prediger. 9,4-5b)

Lieber Leser, liebe Gemeinde, solange ein Mensch lebt, gibt es diese Macht in seiner Seele, mit der ein toter Punkt überwunden werden kann: die Hoffnung! Dieses Kraftwerk hat Gott mit Seinem lebendigen Odem in das Wesen des Menschen mit eingehaucht. 

Der das Saatgut in die Erde bringt, erwartet eine gute Ernte. Passt das Wetter nicht, hofft er auf eine gute Ernte. Die Selbstverständlichkeit ist dahin, sobald Widerstand, Widrikeit und Ungemach dagegen wirken.

Menschen, die sich selbst das Leben nehmen, sind über den toten Punkt hinweg gegangen. Sie haben keine Hoffnung mehr.

Wir, die wir leben, haben den Vorteil zu wissen, dass die Stunde unseres Todes kommen wird. Das ist ein Segen. So können wir uns vorbereiten.

Um 720 v.Chr. spricht Gott durch den Propheten Jesaja von d e r Hoffnung: der Messias Israels und aller Völker würde leiden müssen, ja, aber er wird danach „Samen“ haben, Nachkommen also: „Aber der Herr wollte ihn so zerschlagen mit Krankheit. Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, so wird er Samen haben und in die Länge leben, …“ (Jesaja 53,11)

Saulus wurde zum Paulus, seit der aus den Toten auf-erstandene Messias ihn zu Boden geworfen hat. Und jetzt schreibt er von diesem „Kraftwerk Hoffnung“: 

Denn wir sind wohl selig, doch in der Hoffnung. Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man auf das hoffen, was man sieht? So wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir darauf durch Geduld.“ (Röm. 8,24-25)

Dem schlimmsten Sünder wird Gott vergeben, wenn er um Vergebung bittet. Diese Hoffnung verkünden wir, denn „ein lebendiger Hund ist besser als ein toter Löwe“.

Der Löwe ist tot – es lebe der Löwe aus Juda – 

Jesus lebt!

Uns allen eine Zeit kraftvoller

Hoffnung und frohe Ostern!

Klaus und Ruth Schonhardt